Die größten Sorgen der Teenager

Jugendliches Mädchen

Das Teenageralter ist der Übergang von Kindheit zum Erwachsensein. Mehr und mehr werden sich die Jugendlichen ihrer Umwelt und ihrer eigenen Person bewusst. Das führt zu eine Vielzahl an Sorgen und Problemen, die für die Teenager extrem wichtig sind. Die Eltern und Lehrer sollten die Sorgen der jungen Menschen ernst nehmen, auch wenn sie in ihrer Welt unbedeutend scheinen.

 

 

Worüber machen sich Jugendliche Sorgen?

 

1. Was die anderen über sie denken. Jugendliche sind sehr empfindlich, wenn es um die Wahl ihrer eigenen Identität geht. Auf keinen Fall möchten sie von ihren Altersgenossen in negativem Licht gesehen werden. Leider verträgt sich das Streben nach Ansehen unter den Freunden nicht immer mit den anderen Problemen und Sorgen der Kids und sie stehen  vor einer schweren Entscheidung. Viele Jugendliche sind sich im Klaren, dass gute Noten ihnen Türen zu einer besseren Zukunft erleichtern können, aber gute Zeugnisse können sie schnell zum Streber abstempeln.

 

Die Suche nach Anerkennung führt auch leider oft dazu, dass Teenager mit Alkohol, Zigaretten und Drogen anfangen. Je stärker ihr Selbstbewusstsein, umso weniger anfällig sind sie, ihr Selbstimage abhängig von der Meinung ihrer Mitmenschen zu machen. 

 

2. Gute Noten. Auch wenn es nicht so scheint, die meisten Jugendlichen sorgen sich um ihre Noten in der Schule. Gute Noten bringt ihnen Anerkennung bei den Lehrern und gibt ihnen Erfolgserlebnisse. 

Es ist wichtig, die Jugendlichen dort zu fördern, wo sie Spaß und Talent haben, um für die Fächer, die ihnen nicht liegen, auszugleichen. 

 

3. Zeitprobleme. Jugendliche verplanen ihre Zeit oft doppelt und dreifach und geraten dann in Not, wenn sie nicht alles gleichzeitig machen können. Lieber früher als später sollten Kinder lernen, ihre Zeit sinnvoll einzuteilen und Prioritäten zu setzen. Sie müssen lernen, dass das Leben zwar viele Möglichkeiten bietet, sie sich aber zeitlich nur auf einige konzentrieren können. 

 

 

4. Familienprobleme. Gerne gibt sich ein Teenager gleichgültig den Eltern und der Familie gegenüber, doch im Innern sind sie sehr verletzlich. Jegliche Art Krise in der Familie, ob finanziell oder emotionell, die Jugendlichen spüren sie intensiv. Die Eltern sollten sich die Zeit und Geduld nehmen, mit den Teenagern über diese Probleme und mögliche Lösungen zu sprechen.

 

5. Zukunftsangst. Scheinbar hat jeder der Freunde seine Zukunft bereits detailgenau verplant, nur man selbst hängt in der Schwebe und weiß nicht, was man nach der Schule machen will. Um den Jugendlichen die Angst vor dem Leben nach der Schule zu nehmen, sollten die Eltern sie stets an ihre guten Qualitäten erinnern, so dass sie sich auf diese konzentrieren und sie vielleicht in eine berufliche Wahl verwandeln können. Der Teenager sollte ermutigt werden, mit anderen über seine Zukunftsmöglichkeiten zu sprechen und einen möglichst großen Bekanntenkreis aufbauen. Auch oder besonders bei der Berufswahl kommt es auf gute soziale Beziehungen an. Oftmals fällt einem die richtige Möglichkeit in den Schoß, wenn man die Augen offen hält.