Einundfünfzig

Kartenspiel 51

Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler und wird mit den Karten 7 bis As gespielt. Jeder Spieler erhält 5 Karten, der Rest wird auf den Stapel gelegt. Die oberste Karte des Kartenstapels wird offen gelegt. Der Kartengeber nimmt eine Karte vom Stapel und legt eine Handkarte offen neben die auf dem Tisch liegende Karte. Die Kartenwerte der beiden offenen Karten werden addiert.

 

Kartenwerte: AS = 1; König = 4; Dame = 3; Bube = 2, Zehn = -1; Neun = 0; Acht = 8; Sieben = 1.

 

Liegt zum Beispiel ein König auf dem Tisch und der Spieler legt ein As darauf, sagt er "5".

Der Reihe nach nimmt nun jeder Spieler eine Karte vom Stapel und zählt eine andere auf den offenen Stapel. Beim Ablegen einer 10 wird nicht dazugezählt, sondern ein Punkt abgezogen. Verlierer ist der Spieler, bei dessen abgelegter Karte der Gesamtwert von 51 erreicht oder überschritten wird. Man muss schon frühzeitig das Ablegen so steuern, dass man nicht in die Gefahrenzone der 51 gerät.

Versteckspiel

Kartenspiel Versteckspiel

Versteckspiel ist eine Form der Patience, die mit den 52 Karten gespielt wird. Es werden 13 Päckchen mit jeweils 4 Karten mit der Bildseite nach unten hingelegt. Das linke Päckchen ist das Asse-Päckchen, das daneben das Königspäckchen usw., bis ganz nach rechts zum Zweierpäckchen.

Die oberste Karte des linken Päckchens wird umgedreht und mit der Bildseite nach oben unter ihren entsprechenden Stapel gelegt, d.h. eine 7 wird unter den Siebener-Stapel geschoben. Als nächstes wird die oberste Karte des Päckchens umgedreht, unter das man gerade eine Karte geschoben hat und dieses wird unter seinen entsprechenden Stapel geschoben. So wird nacheinander mit allen Karten verfahren. Wenn alle Päckchen zugeordnet sind, ist die Patience aufgegangen. Es müssen also jetzt von links nach rechts 4 Asse, 4 Könige usw. bis zu 4 Zweiern liegen.

Die Päckchen

Kartenspiel Die Päckchen

Dieses Spiel ist eine andere Form der Patience, die mit 52 Karten gespielt wird. Die 4 Asse werden als Grundkarten herausgelegt. Auf diese wird in aufsteigendem Wert alle Karten aufgebaut. Die übrigen 48 Karten werden in 12 Päckchen von jeweils 4 Karten offen gelegt, so dass jeweils die oberste Karte zu sehen ist. Wenn eine der offenen Karten eine 2 ist, kann diese sofort auf das entsprechende As aufgelegt werden und die darunterliegende Karte ist nun offen. Sind keine Folgekarten mehr offen, versucht man durch Umlegen passende Karten zum Ablegen zu bekommen. Zum Umlegen werden Karten der gleichen Farbe in absteigender Folge aufeinander gelegt. Die dadurch frei werdenden passenden Folgekarten werden sofort auf den jeweiligen Stapel der Asse gelegt. Wenn alle Karten in der richtigen Reihenfolge auf den Assen liegen, ist die Patience aufgegangen.

Kletterpartie

Kartenspiel Kletterpartie

Kletterpartie ist ein Kartenspiel, das Überlegung und Nachdenken fordert. Es wird mit 52 Karten gespielt. Die Karten werden in vier reihen von je 13 Karten offen auf den Tisch gelegt. Das Ziel des Spiels ist, die Karten in einer Weise zu ordnen, dass die Karten wie folgt auf dem Tisch liegen:

erste Reihe von links nach rechts: Kreuz 2 bis As

zweite Reihe: Pik 2 bis As

dritte Reihe: Herz 2 bis As

vierte Reihe: Karo 2 bis As.

 

Um das zu erreichen, müssen die Karten von einer Spalte zur anderen klettern, indem beliebige Karten mit denen neben ihnen getauscht werden, wenn die im Wert benachbart sind. Die Farbe spielt dabei keine Rolle. Ein Bube kann zum Beispiel mit einer Dame oder einer 10 tauschen, eine 7 mit einer 8 oder 6, eine 2 mit einer 3 oder einem As usw. So versucht man, die Karten nach und nach an ihre richtigen Plätze zu bringen.

Die Wunsch-Patience

Kartenspiel Die Wunsche-Patience

Für dieses Spiel benötigt man nur 32 Karten. Man teilt die Karten in 8 Päckchen mit jeweils 4 Karten auf. Die oberste Karte der Päckchen wird offen gelegt. Sind bei den acht aufgedeckten Karten zwei gleichwertige, werden diese abgelegt und die darunterliegenden Karten aufgedeckt.

Die Patience ist aufgegangen, wenn alle Karten abgelegt werden können.

Die kleinen Fächer

Kartenspiel Die kleinen Fächer

Kleine Fächer ist eine Form der Patience. Die 4 Asse werden aus den 52 Karten herausgenommen und nebeneinander gelegt. Auf ihnen sollen die Familien in aufsteigender Reihenfolge aufgebaut werden.

Die übrigen Karten werden in Dreiergruppen fächerförmig ausgelegt. Aus den Fächern kann jeweils die oberste Karte zum Aufbau der Familien verwendet werden oder in absteigender Reihenfolge an die anderen Fächer angelegt werden. Wenn alle vier Familien vollständig von As bis König aufgebaut sind, ist die Patience aufgegangen.

Schiebe-Patience

Kartenspiel Schiebe-Patience

Aus den 52 Spielkarten nimmt man 13 Karten einer Farbe heraus. Diese werden in zwei Reihen wahllos ausgelegt: die erste Reihe mit 7, die Zweite mit 6 Karten.

Durch geschicktes Schieben werden die Karten in die Reihenfolge von As bis König gebracht.

Sind alle Karten in der richtigen Reihenfolge, ist die Patience aufgegangen.

Hochzeits-Patience

Kartenspiel Hochzeits-Patience

Aus dem Kartenspiel mit 52 Karten werden der Herz König und die Herz Dame herausgenommen. Der König wird zuunterst unter den Kartenstapel gelegt, die Herz Dame kommt offen auf den Tisch. Neben die Karte werden nun 13 Karten der Reihe nach vom Stapel gelegt. Befinden sich eine oder zwei Karten zwischen zwei gleichwertigen Karten, werden die mittleren Karten entfernt und die anderen aufgerückt. Die Reihe wird mit Karten vom Stapel wieder aufgefüllt.

Die Patience ist aufgegangen, wenn der König an die Dame heran rückt.

Versteck-Patience

Kartenspiel Versteck-Patience

Das Spiel wird mit 52 Karten gespielt. Von den gemischten Karten werden zwei Reihen mit je 6 Karten offen ausgelegt. Daneben wird eine Karte verdeckt gelegt. Danach legt man noch dreimal die Karten auf gleiche Weise auf die anderen Reihen, bis alle Karten verteilt sind und es 13 Päckchen mit je 4 Karten gibt.

Jetzt nummeriert man die 12 offenen Päckchen von As bis Dame. Die Karte des ersten Päckchens wird nun entsprechend ihrem Wert unter das Päckchen geschoben: eine 7 legt man unter 7er Stapel. Könige legt man unter den Stapel mit den 4 verdeckten Karten. Das Spiel ist fertig, wenn alle Karten ihrem Päckchen zugeordnet sind.

Doppelkopf mit 8 Spielern

Kartenspiel Doppelkopf mit 8 Spielern

Die Achten und Siebenen werden dazu genommen, um die 48 Spielkarten auf 64 aufzustocken. Jeder Mitspieler erhält 2x4 Karten. Es werden zwei Parteien gebildet.

Die Trumpfkarten sind alle Damen, Buben und Karo-Karten, d.h. hier gibt es 28 Trumpfkarten.

 

Doppelkopf, allgemeine Regeln

Doppelkopf mit 6 Spielern

Kartenspiel Doppelkopf 6 Spieler

Jeder Spieler erhält 2x4, also 8 Karten. Unter den Spielern werden zwei Parteien gebildet. Wer die Kreuz Damen besitzt, ist in diesem Spiel nicht wichtig.

Die Parteien werden gewöhnlich so gebildet: der erste, dritte und fünfte und der zweite, vierte und sechste Spieler spielen jeweils zusammen.

 

Bei der Variante "Drängelmännchen" bildet derjenige, der den ersten Karo Buben ausspielt eine Partei mit den altern der kreuz Damen. Sind beide Kreuz Damen in der Hand eines Spielers, wird der dritte Partner durch ein vorher bestimmtes As gewählt. Hat ein Spieler beide Kreuz Damen und beide Karo Buben, kann er sich zwei Partner durch vorher bestimmte Asse wählen oder er spielt ein stilles Solo wie beim Doppelkopf zu viert.

 

Doppelkopf, allgemeine Regeln

Doppelkopf mit fünf Spielern

Kartenspiel Doppelkopf mit 5 Spielern

Der Reihe nach setzt ein Spieler aus, immer der, der die Karten ausgibt.

Bei Solospielen muss dieser Spieler jedoch ebenfalls zahlen oder mitkassieren.

 

Doppelkopf, allgemeine Regeln

Doppelkopf mit 4 Spielern

Kartenspiel Doppelkopf zu viert

Jeder Spieler bekommt 3x4, also 12 Karten. Die Besitzer der beiden Kreuz Damen, welche die höchste Trumpfkarte ist, spielen als Partner zusammen, allerdings finden sie sich erst im Verlauf des Spiels. Um den Partner zu finden, spielt einer der beiden seine nächsthöhre Trumpfkarte aus, die der andere mit seiner Kreuz Dame sticht.

Hat der ausspielende Spieler keine Kreuz Dame, spielt er am besten ein As. Hat er weder das eine noch das andere, spielt er eine "lange Farbe", von der er mehrere Karten besitzt und hofft, dass sein Partner stechen kann.

Hat ein Spieler beide Kreuz Damen, kann er seinen Partner wählen. Er gibt dies zu erkennen, indem er vor der ersten Runde sagt: "Ich nehme den ersten fremden Stich". Das bedeutet, sein Partner ist der erste Ausspielende, dessen Karte er übersticht. Alternativ kann er sich auch zu einem stillen Solo-Spiel entscheiden.

 

Der Gesamtwert aller Karten beträgt 240 Punkte. Eine Partei benötigt also mehr als 120 Punkte, um zu gewinnen. Wenn ein Spieler glaubt, dass er allein mindestens 121 Punkte erreichen kann, kann er ohne Partner (Solospiel) spielen. Dazu sollte er möglichst hohe Trumpfkarten und beide Kreuz Damen haben. Der Solospieler kann vorher ankündigen, dass er allein spielt und nun die für ihn vorteilhafte Farbe als Trumpffarbe wählen. Die Trumpfkarten sind nun alle Karten der gewählten Farbe, sowie Damen und Buben.

Entscheidet sich der Solospieler für ein stilles Solo, bemerken die anderen Spieler erst nach einigen Stichen, dass er ohne Partner spielt. Dazu sollte er beide Kreuz Damen besitzen und diese möglichst lange behalten. Hat er nur eine davon, muss er sein Solospiel bekannt geben, sobald die andere Kreuz Dame ausgespielt wird.

 

Tipps: Ein "blankes As" ist ein As von einer Farbe, von der man sonst keine Karten hat. Diese sollte möglichst schnell ausgespielt werden, um dem Halter des anderen Asses zuvorzukommen. Spielt der andere zuerst aus, muss man seine hochwertige Karte ausspielen.

Merkt man, dass sein Partner viele Trumpfkarten hat, sollte man möglichst viele Trumpfkarten ausspielen, um der Gegenpartei die Trumpfkarten zu entziehen.

 

Doppelkopf, allgemeine Regeln

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