Welcher Tee ist am gesündesten?

Tasse mit Tee

Tees sind aus natürlichen Zutaten und haben eine Menge positiven Einfluss auf den Organismus. Viele kleinere und größere Gesundheitsprobleme können durch Tee gelindert werden, bzw. viele Krankheiten lassen sich durch verschiedene Tees vorbeugen. Welcher Tee hat welche gesundheitlichen Vorteile?

 

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee

 

Schwarzer Tee enthält Gerbsäuren sowie starke antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Schwarzer Tee beruhigt Magen und Darm und hilft so bei Durchfall und Blähungen, indem er den Körper bei der Absorption von Flüssigkeiten unterstützt. 

Das in Schwarzem Tee enthaltene Tein hilft bei akuten Kreislaufbeschwerden.

 

Die feuchten, gebrauchten und selbstverständlich abgekühlten Teebeutel reduzieren Schwellungen bei offenen Wunden, Bienen- und Wespenstichen sowie anderen Insektenstichen, Zahnschmerzen und entzündeten Augen. 

Gut bewährt haben sich Teebeutel mit Schwarzem Tee bei Brennnessel-Irritationen.

 

Daneben enthält Schwarzer Tee Alkaline, die Säuren neutralisieren und schmerzlindernd wirken bei Mundgeschwüren und Fieberbläschen. 

 

Ein Tipp für die Körperhygiene: ein Fußbad in Schwarzem Tee tötet Geruchsbakterien und verkleinert die Poren und reduziert so das Schwitzen und Körpergeruch.

 

Grüner Tee

Grüner Tee

 

Die in Grünem Tee enthaltenen Polyphenole können das Wachstum von Krebszellen verlangsamen oder sogar verhindern. Es steht fest, dass Grüner Tee das Risiko einer Herzkrankheit verringert, wenn regelmäßig getrunken, sowie den geistigen Verfall verhindert.  Die bakterientötenden Eigenschaften reduzieren Karies. 

Grüner Tee lässt sich auch gut als Gesichtswasser verwenden und reduziert so Pickel und Akne.

 

Pfefferminztee

Pfefferminztee

 

Pfefferminztee ist bekannt für seine verdauungsanregende und beruhigende Wirkung fÚr MAgen und Darm. Deshalb ist Pfefferminztee gut bei Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen. Wer unter Verdauungsstörungen leidet, sollte vor jeder Mahlzeit eine Tasse Pfefferminztee trinken. Dadurch beruhigen sich die Magenmuskeln und das Essen wird schneller verdaut. 

 

Pfefferminztee hat sich auch bewährt zur Linderung bei Halsschmerzen und Nasennebenhöhlenentzündung. 

 

 

Kamillentee

Kamillentee

 

Kamillentee reduzieren Stress und Nervosität und wirkt so auch gut gegen Schlafstörungen. Auch gut wirkt Kamillentee bei Magenproblemen, Menstruationskrämpfen, Durchfall, Schwangerschaftsübelkeit und allgemeine Übelkeit. 

Die Kamille hemmt das Vermehren von Bakterien im Magen und verlangsamt so die Bildung von Magengeschwüren. Man darf zum besseren Geschmack ruhig ein wenig Honig in den Kamillentee geben, denn auch Honig hilft gegen Magengeschwüre-

 

Stark gebrauter Kamillentee wirkt entzündungshemmend bei Arthritis und Rheuma, Akne und anderen entzúndlichen Hautpusteln sowie Hautirritationen. Als Mundspülung reduziert Kamillentee Zahnfleischschwellungen und Gingivitis. 

 

Zitronentee

Zitronentee

 

Allergiker haben gute Erfahrungen damit gemacht, eine Tasse heißen Tee bei akuten Beschwerden zu trinken. Der Zitronentee regt die Härchen in der Nase an und reduziert so Husten und Niesen. Mit ein bisschen Anis, Salbei oder Fenchel verstärkt sich die Wirkung. 

Auch gut ist heißer Zitronentee bei Erkältungskrankheiten.

 

Ingwertee

Ingwertee

 

Seit Tausenden von Jahren wird Ingwer gegen Verdauungsprobleme verwendet. Ingwer lindert Darmkrämpfe und neutralisiert die Verdauungssäuren. Ingwer enthält außerdem chemische Verbindungen, die sich auf das Zentrale Nervensystem auswirken und so Schwindel und Übelkeit vorbeugen, besonders bei Reisekrankheit. 

Auch Ingwer geht gezielt gegen die Bildung von Magengeschwüren vor. Viele Menschen schwören auf Ingwertee gegen Menstruationskrämpfe, Schwangerschaftsübelkeit und Katerbeschwerden.

 

Seine entzündungshemmenden Eigenschaften machen Ingwer wirksam gegen Erkältungsbeschwerden, Grippe und Entzündungsschmerzen. Ingwer regt die Schweißbildung an und reduziert so Fieber. Selbst gegen starke Migräne-Kopfschmerzen soll Ingwer gut sein.

 

Schwarzer Pfeffer Tee

Schwarzer Pfeffer-Tee

 

Diese ungewöhnliche Heilmittel stammt aus China und wirkt gut gegen Husten. Schwarzer Pfeffer regt den Blutkreislauf und den Fluss der Körpersäfte. So wird Schwarzer Pfeffertee gemacht: Ein Teelöffel frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer und zwei Esslöffel Honig werden in eine Tasse gegeben und diese mit kochendem Wasser gefüllt. Abgedeckt lässt man den Tee 15 Minuten ziehen und gießt ihn danach ab. In kleinen Schlucken nach Bedarf nehmen.

 

Thymiantee

Thymiantee

 

Thymian ist ein starkes antiseptisches Mittel und reduziert Entzündung und Schmerzen bei Arthritis, Rheuma und Gicht. Eine Mischung aus Thymian und Pfefferminz wirkt gut gegen Sinusitis, dazu den Dampf des Tee gut einatmen. 

Schmerzende Füße kann man 20 Minuten inThymian baden, um die Füße wieder zu erfrischen.

 

Salbeitee

Salbeitee

 

Salbei ist bekannt als Mittel gegen Halsschmerzen, doch Salbei enthält viele Eigenschaften, die Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen. 

Auch gut wirkt Salbeitee gegen Hitzewallungen während der Wechseljahre.

 

Orangenschale

Orangentee

 

Orangentee brüht man, indem man pestizidfreie Orangenschalen fein hackt und einige Minuten auskocht. Den Absud kann man mit Honig gesüßt trinken. So schmeckt der Orangentee nicht nur lecker, sondern hilft auch gut gegen Durchfall.

 

Löwnzahnblume

Löwenzahntee

 

Löwenzahn wirkt hartreibend und wirkt sich gut auf die Nieren aus. Deshalb ist es ratsam, Löwenzahn vor oder nach einer großen Mahlzeit zu trinken. Bei Nierenkrankheiten reduziert Löwenzahn Wassereinlagerungen und unterstützt sogar das Ausstoßen von Nierensteinen.

 

Rooisbostee 

Rooibostee 

 

Rooibos oder Rotbuschtee stammt aus Afrika und hat eine Menge zu bieten. Er wird gern als koffeinfreie Alternative zum Schwarztee getrunken. Er enthält starke Antioxidanzmittel und bekämpft so die Freien Radikalen. Rooibos regt den Kreislauf an, lindert Magenbeschwerden und unterstützt die Aufnahme von Eisen. Er wirkt schlaffördernd und reduziert das Risiko auf Alzheimer oder Parkinson.